Denn die Stiftung sucht junge Wissenschaftler, die eine sehr gute Doktorarbeit geschrieben haben und  die Lust darauf haben, einem nicht-wissenschaftlichen Publikum zu erklären, was sie da eigentlich gemacht haben, in ihrer Forschung. Und zwar in Form eines allgemein verständlichen Artikels, in deutscher Sprache.

Die KlarText!-Gewinner aus dem Jahr 2016
©Klaus Tschira Stiftung

Bewerben können sich alle Wissenschaftler, die 2017 in Biologie, Chemie, Informatik, Geowissenschaften, Mathematik, Neurowissenschaften oder Physik eine Doktorarbeit geschrieben haben. Wer in einem angrenzenden Fachgebiet promoviert wurde, seine Arbeit aber einem der sieben Bereiche zuordnen kann, darf sich ebenfalls gerne bewerben.

Den Preis gibt es unter dem Namen KlarText – Klaus Tschira Preis für verständliche Wissenschaft seit den 90er Jahren. Die Klaus Tschira Stiftung hat ihn seitdem stetig weiterentwickelt. Nun hat der Preis den Namen KlarText – Preis für Wissenschaftskommunikation bekommen. Um zudem den KlarText-Radius zu erweitern und noch mehr Menschen zu erreichen, werden seit 2017 die Siegerbeiträge im eigenen Wissensmagazin „KlarText“ veröffentlicht, das der Wochenzeitung DIE ZEIT beiliegt.

Mitmachen lohnt sich!

  • Die besten Artikel werden mit je 5.000 Euro ausgezeichnet und im Wissensmagazin „KlarText“, einer Sonderbeilage der ZEIT, veröffentlicht.
  • Jeder Bewerber kann am zweitägigen Workshop Wissenschaftskommunikation in Heidelberg teilnehmen. Die Organisation, die Hotelkosten und die Teilnehmergebühr übernimmt die Klaus Tschira Stiftung.

Der KlarText-Preis wird jährlich ausgeschrieben. Bewerben können sich Wissenschaftler, die jeweils im Jahr zuvor promoviert wurden.

Hier finden Sie weitere Teilnahmebedingungen.

Die Auswahl

Die besten Beiträge werden in drei Schritten von einer Jury aus Journalisten und Wissenschaftlern ausgewählt und mit je 5.000 Euro prämiert – in jedem der sieben Fachgebiete. Falls die Qualität der eingereichten Beiträge dies erfordert, behält sich die Klaus Tschira Stiftung vor, mehrere bzw. keinen Preis pro Fachgebiet zu vergeben.

Das Jury-Verfahren

Am 28. Februar endet die Bewerbungsfrist für den KlarText-Preis. Dann heißt es für alle, die einen Artikel eingereicht haben, erst einmal abwarten. Denn bis sie im Spätsommer die Benachrichtigung erreicht, ob sie gewonnen haben, durchlaufen ihre Texte viele Hände:

  • In einem ersten Schritt, der Vorauswahl, sichten angehende Redakteurinnen und Redakteure der renommierten Deutschen Journalistenschule in München die eingereichten Arbeiten –  und empfehlen zwei Drittel der Texte für die nächste Jury-Runde.
  • Die verbliebenen Artikel gehen anschließend in die fachliche Prüfung. Dazu wird jeder Text von zwei renommierten Wissenschaftlern aus dem jeweiligen Fachgebiet gelesen. Ihr Hauptaugenmerk liegt zunächst auf der fachlichen Brillanz. Vor allem prüfen sie aber auch, ob es im Beitrag wirklich um die eigene Forschungsleistung geht und nicht etwa allgemeine Prinzipien beschrieben werden.
  • Am Ende bleiben einige Dutzend Beiträge übrig, die von der achtköpfigen Sprachjury aus Wissenschaftlern und Journalisten unter die Lupe genommen werden. Diese wählen in jeder der Kategorien die Beiträge aus, die ihnen am preiswürdigsten erscheinen. Sie geben Rankings ab, diskutieren diese in einer mehrstündigen Jurysitzung und küren schließlich die finalen Sieger.

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