Neurowissenschaften Dr. phil. Katja Franke

Portrait von Dr. Katja Franke
©Klaus Tschira Stiftung

(geb. 1978) studierte 1996 bis 2004 Psychologie an der Martin-Luther-Universität Halle (Diplom). Außerdem absolvierte sie 1999 bis 2001 an der Ludwig-Maximilians-Universität München ein Internationales Master Programm „Psychology of Excellence“ (MA). Für Forschungsaufhalte war sie beispielweise am Beth Israel Deaconess Medical Center und der Harvard Medical School in Boston.

Ihre Dissertation mit dem Titel “BrainAGE – a novel machine learning approach for identifying abnormal age-related brain changes“ schloss sie im März 2013 mit summa cum laude an der Universität Zürich ab. Seither ist Katja Franke als wissenschaftliche Mitarbeiterin am Universitätsklinikum Jena in der Structural Brain Mapping Group tätig.

Kennen Sie Ihr Gehirnalter? Katja Franke beschäftigt sich in ihrem Beitrag „BrainAGE – Wie alt sieht mein Gehirn aus?“ mit der Bestimmung des Gehirnalters. Ein erhöhtes Hirnalter kann auf ein größeres Risiko an Alzheimer-Demenz zu erkranken hinweisen. Man hofft, medikamentöse Therapien, die in der Entwicklung sind, zukünftig rechtzeitig und gezielt einsetzen zu können. Das menschliche Gehirn besteht u.a. aus der grauen und der weißen Substanz, die bei normaler Alterung kontinuierlich abnehmen. Dadurch ergeben sich bei gesunden Menschen alterstypische Muster in der Gehirnstruktur. Katja Franke hat eine Methode entwickelt, die das Gehirnalter anhand dieser „Merkmalsmuster“ bestimmt. Dazu verwendet sie Aufnahmen aus der Kernspintomographie. Mit ihrer BrainAGE-Methode konnte beispielsweise entdeckt werden, dass bei Patienten mit Alzheimer-Demenz das Gehirn innerhalb eines Jahres doppelt so schnell altert wie das Gehirn von gesunden Gleichaltrigen. In ihrem Beitrag beschäftigt sich Katja Franke mit einem für die Allgemeinheit hochinteressanten Thema. Ihr gelingt es, ihre Forschung verständlich zu erklären, ohne wissenschaftliche Fachausdrücke zu verwenden. Katja Franke wird mit dem Klaus Tschira Preis für verständliche Wissenschaft 2014 im Fach Neurowissenschaften aufgezeichnet.

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