Informatik Dr. rer. nat. Dominik Schultes

(geb. 1980) studierte von 2001 bis 2005 Informatik an der Universität Kaiserslautern und der Universität des Saarlandes, gefördert durch die Studienstiftung des Deutschen Volkes. 2005 schloss er sein Studium mit dem Master of Science ab. 2004 erwarb Dominik Schultes ein Postgraduate Diploma in Science an der University of Auckland, Neuseeland. Dort wurde er als bester Student des Jahres in Computer Science ausgezeichnet. Er promovierte von 2005 bis 2008 an der Universität Karlsruhe mit dem Thema „Route Planning in Road Networks“ bei Prof. Peter Sanders mit „summa cum laude“. Der Förderverein des Forschungszentrums Informatik in Karlsruhe prämierte seine Doktorarbeit mit dem Preis für die beste Dissertation 2008. Noch vor seiner Promotion wurde Schultes im Januar 2008 in die Liste der weltweit 50 Preisträger des Scientific American Award aufgenommen, mit dem jährlich Wissenschaftler geehrt werden, die mit ihren Forschungsarbeiten technologische Spitzenpositionen besetzen. Seit 2008 ist Schultes als Senior-Software-Ingenieur bei der Capgemini sd&m AG in Offenbach am Main tätig.

Siegerbeitrag
Jeder kennt es: Man öffnet im Sommer einen Biomüll-Behälter und ein Schwarm Fruchtfliegen kommt einem entgegen, der sich dort unter idealen Bedingungen aus wenigen Exemplaren entwickelt hat. In ihrem Beitrag „Wenn das Fliegenbaby auf sich warten lässt“ beschäftigt sich Karen Linnemannstöns mit der Fruchtbarkeit der Fruchtfliege. Ursprünglich interessierte sie sich für die Funktionsweise eines Gens mit dem Namen „off-track“, das auch bei Krebserkrankungen eine Rolle spielt. Jedoch entdeckte Karen Linnemannstöns, dass dieses Gen entscheidend ist für die Zeugungsfähigkeit der männlichen Fruchtfliege. Sie fand heraus, dass die männlichen Fruchtfliegen, denen dieses Gen fehlt, zwar Spermien bilden, diese aber nicht zum Einsatz kommen, da die Samenleiter verkürzt und verengt sind. Ihre Untersuchung könnte auch für Menschen von Bedeutung sein, da 60 Prozent der Gene der Fruchtfliege ein Gegenstück im menschlichen Erbgut haben. Karen Linnemannstöns beschäftigt sich mit einem hochinteressanten Thema und hat ihren Siegerbeitrag unterhaltsam und nachvollziehbar strukturiert. Sie wird mit dem Klaus Tschira Preis für verständliche Wissenschaft 2014 im Fach Biologie ausgezeichnet.

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