Biologie Dr. rer. nat. Jan Ole Kriegs

(geb. 1977) studierte von 1998 bis 2004 Biologie an der Westfälischen Wilhelms-Universität Münster. Seine Diplomarbeit schloss er am Max-Planck-Institut für Molekulare PhysiologieDr. rer. nat. Jan Ole Kriegs studierte Biologie an der Westfälischen Wilhelms-Universität Münster. in Dortmund ab. Seine mit summa cum laude ausgezeichnete Dissertation mit dem Titel „Retroposed elements – witnesses of the evolutionary history of placental mammals“, verfasste er in der Arbeitsgruppe von Dr. Jürgen Schmitz und Prof. Jürgen Brosius am Institut für Experimentelle Pathologie in Münster. Seit September 2008 arbeitet er als Wirbeltierzoologe am LWL-Museum für Naturkunde in Münster.

Siegerbeitrag
Labormäuse werden täglich und weltweit in vielfältigen Experimenten als menschlicher Modellorganismus eingesetzt. Neuste Forschungen haben nun bestätigt, dass Spitzhörnchen in die direkte Verwandtschaft des Menschen gehören und uns näher verwandt sind, als die Labormaus. Diese Erkenntnisse, zu der Jan Ole Kriegs mit seiner Doktorarbeit beigetragen hat, beruhen auf neu entwickelten bioinformatischen Ansätzen und molekularbiologischen Analysen sogenannter „springender Gene“. In seinem Beitrag „Springende Gene entschlüsseln die Frühgeschichte der Säugetiere“ hat Jan Ole Kriegs gut nachvollziehbar und überzeugend erklärt, welche genetische Beziehung der Mensch zu seinen neuen engen Verwandten hat. Der Leser begreift, dass ein korrekter Stammbaum zur vergleichenden biomedizinischen Forschung unabdingbar ist.

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