Wer seinen Text für den KlarText-Preis einreicht, gewinnt. Auch wenn er am Ende nicht zu den Siegern zählt, deren Beiträge in einem Magazin veröffentlicht werden, das der ZEIT beiliegt. Denn: Jeder der sich bewirbt, erhält die Einladung zu einem Workshop Wissenschaftskommunikation.

Teilnehmer des Workshops Wissenschafts­kommunikation sitzen in einem Stuhlkreis, während eine Moderatorin Karteikarten an eine Pinnwand hängt.
©Tim Wegner

An zwei Tagen vermitteln die beiden Referenten des Nationalen Instituts für Wissenschaftskommunikation (NaWik) den Teilnehmern, worauf es ankommt, wenn man sich an einen allgemein verständlichen Text macht. Auch geben sie den Bewerbern Tipps für den Alltag mit, etwa im Umgang mit Journalisten oder in der Zusammenarbeit mit Pressestellen. Und – last, but not least: Während des Workshops erhalten die KlarText-Bewerber dezidiertes Feedback zu den Texten, sie eingereicht haben und bearbeiten diese alleine und in der Gruppe.

Zum Programm:

Tag 1

Referent des ersten Tages ist der Wissenschaftsjournalist Hanno Charisius. Im Workshop vermittelt er die Voraussetzungen für gelingende Wissenschaftskommunikation und führt in die allgemeinen Regeln für verständliches Texten ein. Bereits am ersten Tag werden die Teilnehmer dies in praxisnahen Übungen auch selbst anwenden.

Hanno Charisius ist Biologe und Wissenschaftsjournalist. Er ist regelmäßiger Autor und Mitarbeiter der „Süddeutschen Zeitung“ und schreibt als freier Autor unter anderem für die Wissenschaftsredaktionen der „ZEIT“ und der „Frankfurter Allgemeinen Sonntagszeitung“ sowie für das online-Magazin „krautreporter.de“. 2013 veröffentlichte er zusammen mit zwei weiteren Wissenschaftsjournalisten das Sachbuch „Biohacking“. Im Jahr darauf erschien das Buch „Bund fürs Leben – Warum Bakterien unsere Freunde sind“, das er mit dem Wissenschaftsjournalisten Richard Friebe verfasst hat. In Seminaren vermittelt der Dozent des Nationalen Instituts für Wissenschaftskommunikation Grundlagen verständlichen Schreibens.

Tag 2

Am zweiten Seminartag analysiert NaWik-Dozent Klaus Wingen gemeinsam mit den Teilnehmerinnen und Teilnehmern Auszüge aus deren eingereichten Klartext!-Beiträgen. Dabei vertieft die Gruppe die am Vortag erworbenen Kenntnisse und wendet sie auf die eigenen Texte an. Da eine stimmige Meldung und eine überzeugende Pressemitteilung auf demselben Handwerkszeug beruhen, beleuchtet Tag zwei die Wissenschaftskommunikation auch aus dem Blickwinkel erfolgreicher Öffentlichkeitsarbeit. Das Schreibtraining wird dabei durch alltagstaugliche Tipps im Umgang mit den Medien ergänzt.

Klaus Wingen ist Psychologe und arbeitete nach seinem Studium zehn Jahre als Redakteur bei einer großen Tageszeitung. Vor seinem Wechsel an das NaWik leitete er die Presse- und Öffentlichkeitsarbeit des Mannheimer Universitätsklinikums. An der Hochschule Ludwigshafen unterrichtet er als Lehrbeauftragter das Fach „Marketing and Communication in Healthcare“. Schwerpunkte seiner Tätigkeit am NaWik sind Schreibseminare und Workshops zur Risiko- und Krisenkommunikation.

Organisatorisches:

Die Organisation, Buchung des Hotels, die Hotelkosten und die Teilnehmergebühr übernimmt die Klaus Tschira Stiftung.

Anmeldung

An den Workshops können nur KlarText-Bewerber teilnehmen, die die Teilnehmerbedingungen erfüllt haben und per Mail benachrichtigt wurden.

Rahmenbedingungen

  • Damit der Workshop möglichst gewinnbringend für alle Teilnehmer ablaufen kann, nehmen maximal zwölf Personen an einem Termin teil.
  • Die Bewerber werden nach Eingang ihrer Anmeldung auf ihre Wunschtermine verteilt.
  • Die Mindestteilnehmerzahl pro Workshop beträgt sechs Personen. Melden sich weniger Interessenten zu einem Termin an, wird der Termin gestrichen. Die Interessenten haben dann die Möglichkeit, sich für einen der übrigen Ausweichtermine anzumelden.

Die Klaus Tschira Stiftung behält sich vor, aus organisatorischen Gründen Termine zu verlegen oder zu streichen.

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